07.02.2014

Organisatoren von Sotchi bleiben bzgl. Wetter gelassen

Organisatoren von Sotchi bleiben bzgl. Wetter gelassen Wenn am 7. Februar die Olympischen Winterspiele in Südrussland feierlich eröffnet werden, stellen sich Zuschauer und Athleten gleichermaßen die Frage: Spielt das Wetter über die zweieinhalb Wochen der auszutragenden Wettbewerbe mit.

Der vergleichsweise warme Winter in weiten Teilen Westeuropas und die eisige Kälte im Norden Russlands haben für einen außergewöhnlichen Winter gesorgt, Wetterkapriolen in der südrussischen Küstenstadt sind somit auch nicht ausgeschlossen. Eine Woche vor Start der Spiele geben sich die Organisatoren jedoch gelassen und zeigen sich auf alle Witterungen vorbereitet. Mit starken Schneefällen wird dabei nicht gerechnet, allerdings sind die Pisten und Loipen optimal für alle Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt präpariert.

Athleten geben positives Urteil über Sotchi ab

Anders als vor vier Jahren in Vancouver, wo sicherere Prognosen für die Wetterentwicklungen und die Präparation der Pisten möglich waren, berufen sich die Organisatoren aktuell auf eine Vielzahl von Testläufen. Diese wurden über die letzten Jahre um im aktuell laufenden Winter in deutlich größerer Zahl als sonst vor Olympischen Spielen üblich abgehalten, um ein Feedback von Sportlern aller Disziplinen zu erhalten. Diese Bewertung der äußeren Umstände fiel in sämtlichen Testläufen und ausgetragenen Wettbewerben positiv aus, so dass das IOC keine Probleme für die anstehenden Wochen sieht. Selbst beim Ausbleiben größerer Mengen Naturschnee wird eine Präparation der Pisten möglich, wie sie den modernen Anforderungen im Spitzensport entspricht.

Ausgedehnter Zeitplan als weiterer Vorteil

Mit einer Länge von zweieinhalb Wochen werden die Wettbewerbe in Sotchi 2014 deutlich gestreckter ausgetragen als bei Olympischen Winterspielen üblich. Auch diese Entscheidung wurde vom IOC bewusst getroffen, um den Zeitplan der Spiele etwas zu entzerren und mehr Raum für potenzielle Verschiebungen einzelner Wettbewerbe zu schaffen. Das Ende der Spiele ist am 24. Februar, über sämtliche Tage hinweg werden nur wenige Entscheidungen ausgetragen und lassen ausreichend Raum für eventuelle Verschiebungen, z. B. durch Wetterkapriolen. Mit der Entzerrung des Plans wurde nicht zuletzt auf die Wünsche der weltweiten Fernsehstationen eingegangen, die die Olympischen Spiele optimal vermarkten wollten und sich wünschten, dass Qualifikationen, Vorläufe und Finals möglichst selten parallel zueinander ausgetragen werden.
Author: Sandra Stillschweig 07.02.2014 Redakteur: Sandra Stillschweig Expertin für Ski News & Trends
Quellen & Bilder: © JiSIGN - Fotolia.com
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