08.02.2014

Rebensburg ohne Generalprobe für Olympia in Kranskja Gora

Rebensburg ohne Generalprobe für Olympia in Kranskja Gora Während Maria Höfl-Riesch und weitere Medaillenhoffnungen bei den Olympischen Winterspielen in Sotchi ihre Abfahrtsläufe im slowenischen Kranjska Gora unter tolerablen Bedingungen durchführen konnten, mussten die Fahrerinnen im Riesenslalom auf ihre Generalprobe verzichten.

Fortwährender Schneeregen und dichter Nebel machten eine Austragung des Wettbewerbs unmöglich, der am letzten Wochenende vor den Olympischen Spielen komplett abgesagt wurde. Nachdem die FIS den Start des Wettbewerbs am Samstag bereits um eine halbe Stunde nach hinten verlegt hatte, kam am späten Vormittag die endgültige Absage. Von den deutschen Hoffnungen auf eine Medaille in Sotchi betrifft der Verzicht auf eine Generalprobe vor allem Viktoria Rebensburg.

Test unter Wettkampfbedingungen nicht möglich

Rebensburg hatte bereits einen großen Teil der aktuell laufenden Saison aus Krankheitsgründen nicht absolvieren können, der Riesenslalom in Kranjska Gora sollte der Formbestimmung kurz vor Olympia dienen. Durch den Ausfall war es Rebensburg nicht mehr möglich, ihre Form vor Start der Spiele unter Wettkampfbedingungen anzutesten und sich mit direkten Konkurrentinnen um einen möglichen Podestplatz zu messen. Aus gesundheitlichen Gründen ist die Teilnahme von Viktoria Rebensburg an den Olympischen Spielen in Sotchi nicht gefährdet, dennoch bleibt ohne den letzten Test ein großes Fragezeichen, in welcher Form sie sich in Südrussland präsentieren wird.

Weitere Absagen am letzten Weltcup-Wochenende

Rebensburg und die anderen Damen des Riesenslaloms waren nicht alleine von Absagen am letzten Wochenende vor dem Start der Olympischen Spiele betroffen. Auch in St. Moritz war es den Herren in der Abfahrt nicht möglich, die eigene Form vor Sotchi zu testen und Punkte für den Gesamt-Weltcup einzufahren.

Auch in der Schweiz waren Nebel und Schnee der Grund für die endgültige Absage des Rennens, das zuvor mehrfach verschoben und vom Vormittag auf den Nachmittag des Samstags verlegt wurde. Da es in den Vorwochen immer wieder zu Abfahrten an verschiedenen Orten kam, bei denen die Athleten die Außenbedingungen kritisierten und sich für eine Verschiebung des Wettkampfes stark gemacht hatten, können die aktuellen Absagen kurz vor Sotchi dennoch als konsequente Entscheidungen angesehen werden.
Author: Bianca Holthusen 08.02.2014 Redakteur: Bianca Holthusen Expertin für Mode, Trends, Unterkünfte
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