29.01.2014

Höhere Sportsicherheit durch Ski-Airbag nimmt konkrete Formen an

Höhere Sportsicherheit durch Ski-Airbag nimmt konkrete Formen an Höhere Sportsicherheit durch Ski-Airbag nimmt konkrete Formen an
Sicherheit im Skisport ist ein wesentliches Element, um das Vergnügen auf allen Pisten unbeschwert zu genießen. Dies gilt für professionelle Sportler ebenso wie den klassischen Freizeitfahrer, der immer wieder aufgrund von Unerfahrenheit oder widrigen Umständen schwere Unfälle mit bleibenden Schäden erleidet. Mit dem sogenannten Ski-Airbag könnten solche Probleme schon bald der Vergangenheit angehören, bereits in den nächsten ein bis zwei Jahren ist die serienmäßige Einführung auf den Markt denkbar. Vom italienischen Unternehmen Dainese entwickelt, dürfte der Airbag in Kürze von der FIS abgesegnet werden und im Sport ebenso wie beim Ski fahren im Urlaub zum Einsatz kommen.

Oberkörper schützen und schwere Unfälle vermeiden
Das sogenannte D-Air-System von Dainese orientiert sich an der etablierten Airbag-Technik in Kraftfahrzeugen, die vom Skifahrer direkt im Körper getragen wird. Mit der FIS zusammen wurde da Konzept aktuell vorgestellt, wobei beide Seiten keinen Zweifel ließen, dass die Technologie zukünftig einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit im Skifahren leisten wird. Aktuell befindet sich der Airbag für Skifahrer noch in der Testphase, die allerdings fortgeschritten ist und eine Einführung in kurzer Zeit in Aussicht stellt. In weniger als einer Zehntelsekunde werden die Luftsäcke des Systems geöffnet und schützen so die wichtigsten Körperteile des Skifahrers vor der Kollision auf der Piste.

Moment des Auslösens als Knackpunkt der Technologie
Seit gut drei Jahren wurde am Konzept des Airbags gearbeitet, vor allem das Prinzip des Auslösens der Luftsäcke stellte eine Herausforderung dar. Anders als bei einem Auto sollte das System nicht erst dann zum Einsatz kommen, wenn die physische Einwirkung von außen zu spüren ist, da der Körper des Skifahrers in diesem Fall bereits eine Kollision erlitten hat. Stattdessen wurde das System so eingestellt, dass es eigenständig unkontrollierte Bewegungen eines Skifahrers wahrnimmt, wie sie in einer Sturzsituation typisch sind. Über Hunderte von Testfahrten wurde eine Feinjustierung vorgenommen, um in den richtigen Momenten auszulösen und nicht umgekehrt bei einer normalen oder waghalsigen Abfahrt aktiviert zu werden.

In wenigen Jahren auch für den Breitensport angedacht
Fast zwei Drittel der Krafteinwirkung bei einem Sturz auf Skiern soll das System auffangen können, ab der nächsten Skisaison könnten bereits professionelle Abfahrer von der Technologie profitieren. Untergebracht ist das System in eine kleinen Rucksack, dessen Gewichtsreduktion gerade für den professionellen Skisport eine entscheidende Rolle spielt. Für Freizeitfahrer stellt dies ein geringeres Problem dar, die bei einer erfolgreichen Markteinführung schon in wenigen Jahren sicherer auf den Pisten unterwegs sein können. Leider löst das System nicht sämtliche Probleme, die sich beim Abfahrtslauf ergeben - das Knie des Skifahrers bleibt weiterhin eine große Schwachstelle, für die vorerst keine höhere Sicherheitsmaßnahme zu erwarten ist.
Author: Meik Peppenhauser 29.01.2014 Redakteur: Meik Peppenhauser Experte für Ausrüstung, Skigebiete, Trends
Quellen & Bilder: earlyups.com
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Dennis 07.02.2014, 23:44 Uhr
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Meik Peppenhauser
Dipl. Betriebswirt

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Kommentare zum Artikel 07.02.2014
Dennis
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