Skifahren im Frühling – was bedacht werden muss!

Im Frühling, meist um die Osterferien herum, geht in den meisten Skigebieten die klassische Saison zu Ende. In den höchsten Höhen der Alpen sowie anderen Hochgebirgen rund um den Globus bleiben die Skilifte allerdings noch einige Wochen in Betrieb und laden dazu ein, sich im aufkeimenden Frühling die Skier auf Pisten und Loipen unterzuspannen.  Hierbei Stress und überfüllte Pisten der Osterferien zu vermeiden, ist zweifelsohne reizvoll, allerdings sollten einige Besonderheiten in allen Skigebieten im Frühling bedacht werden.  Die Witterung bringt sowohl für das verwendete Material als auch den Skifahrer einige Herausforderungen mit sich, die gerne übersehen werden, wenn sonst im Winter durchgestartet wird.

Wechsel von Wetter und Temperatur als Problem

Während in den Wintermonaten von einer durchweg kalten Temperatur ausgegangen werden kann, wechseln sich in den Frühlingsmonaten kalte Nächte und warme Tage ab. Dies hinterlässt Auswirkungen auf den Schnee, der stetig aufs Neue zu schmelzen beginnt und hiernach nachts wieder gefriert. Die Skipiste zeigt im Vergleich zum Winter einen deutlich glatteren und härteren Charakter, der gerade Anfängern auf Skiern die Abfahrt erschwert und auch ein größeres Unfallrisiko in sich trägt.
Auch erfahrene Skifahrer denken nur ungern an klassischen Sulzschnee, der von Wintersportlern immer wieder über die Piste getragen wird und anzutauen beginnt, was das saubere Gleiten des Skis verhindert. Optimal präparierte Kanten des Skis sind somit unverzichtbar, um jede Skitour genießen zu können.

Die UV-Strahlung in den Frühlingsmonaten nicht unterschätzen

Die meisten Skifahrer werden es zu schätzen wissen, dass sich die Sonne bei Touren im Frühling häufiger blicken lässt, leider bringt sie primär im höheren Gebirge ihre Tücken mit sich. So sehr eine leichte Bräune beim Sonnen auf der Skiterrasse beim anschließenden Après Ski auch geschätzt wird – der Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung spielt im Gebirge eine noch größere Rolle als im Tal.

Die Sonnenbrille wird so nicht alleine zum modischen Accessoires, sondern sollte mit einem gehobenen UV-Filter zum gehobenen Schutz für die Augen werden. Selbiges gilt für die Haut, das Auftragen einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist beim Skiurlaub im Frühling elementar. Bei der Kleidung kann grundsätzlich auf bekanntes Equipment vertraut werden, durch die schwankenden Temperaturen über den Tag hinweg ist das klassische Zwiebel-Prinzip hierbei die sinnvollste Wahl.

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