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    Drei Tage Skispaß im Oberengadin - St.Moritz.

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ALLEGRA – Willkommen auf romanisch. Das frühe Aufstehen und die zehn Stunden Bahnfahrt, die ich bereits hinter mir habe, sind beim Anblick der ersten Berge sofort vergessen.

Warme Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht wecken mich und es bietet sich ein fantastischer Ausblick auf die Engadiner Bergwelt. Mit der rhätischen Bahn geht es im Panorama-Wagen bergauf nach Samedan. Insgesamt überwindet die Bahn von Chur nach Samedan 1121 Höhenmeter. Nicht nur die Landschaft lässt einen während der Fahrt staunen, die sogenannte Albulabahn ist eine der spektakulärsten Schmalspurbahnen der Welt. Wir überqueren den 65 Meter hohen „Landwasserviadukt“, eines der Wahrzeichen der Strecke. Eine weitere spektakuläre Bauleistung bietet sich zwischen Filisur und Bergün. Um die 417 Höhenmeter zu überwinden und allzu starke Steigungen zu vermeiden, wurde die Strecke durch Spiral- und Kehrtunnel von 6.5 km Luftlinie auf 12 km verlängert.

Immer mehr schneebedeckte Berge und die ersten Skilifte steigern die Vorfreude auf drei Tage Skifahren im Oberengadin. Angekommen in Pontresina im Hotel Kronenhof bleibt nicht viel Zeit zum Ausruhen.

Bei einer Hotelführung werden wir eingeweiht in die 150 Jahre alte Geschichte des Hotels. Das ehemalige Gasthaus wurde durch mehrfache Umbauten bis 1898 zum Grand Hotel. 2007 wurde die Anlage komplett renoviert und bietet heute zusätzlich ein über 2000 Quadratmeter großes Spa mit atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Die ausgezeichnete Küche wird uns direkt im Anschluss eindrucksvoll präsentiert.

Von der Marketing-Beauftragten der Bergbahnen ENGADIN St.Moritz bekommen wir weitere Informationen zu der Geschichte und zum Tourismusbetrieb des Oberengadines, das durch St. Moritz und die High-Society sicherlich als ein Paradies für gut-betuchte Skifans bekannt ist. Es hat jedoch darüber hinaus noch viel mehr zu bieten. Urige Dörfer und Berge bis auf 4000m Höhe laden auch im Sommer zum Wandern, Klettern und zu Gletschertouren ein. Neben den großen Skigebieten gibt es noch viele weitere Möglichkeiten für Winterfans. 180 Loipenkilometer durch die traumhaften Hochtäler, Winterwanderwege, Rodelbahnen, Skitouren, Eissport oder Gleitschirmflüge sind nur einige der vielen Aktivitäten im Oberengadin.

Früh am nächsten morgen strahlt die Sonne und lädt zum Skifahren im größten Skigebiet der Schweiz ein. Das Oberengadin bietet insgesamt 350 km Pisten, verteilt auf die vier großen Skigebiete Corviglia/ Piz Nair, Corvatsch, Diavolezza/Lagalb und Zuoz, plus weitere fünf kleine Gebiete. Die Höhenlage garantiert ideale Schneebedingungen von Mitte Oktober bis weit in den Frühling. 

Nach einem Frühstücksbuffet, dass keine Wünsche offen lässt, geht es gestärkt mit dem Bus zunächst zum Skifahren auf den Corviglia, dem Hausberg von St.Moritz. Auf die guten Busverbindungen ist Verlass im Oberengadin. Mehrere Linien verkehren zwischen den Ortschaften und Talstationen der Bergbahnen. Dort angekommen bekommen wir die fehlende Skiausrüstung schnell und einfach beim Skiverleih „Snow and Fun“, die auch eine Skischule betreiben und in deren breit gefächertem Angebot seit neuestem auch Freestyle Unterricht zu finden ist.

Die Gondelbahn befördert uns in das Eldorado für Skifahrer. Rund 150 km Pisten, Tiefschnee und traumhaftes Wetter genießen wir die nächsten Stunden in vollen Zügen. Die breiten Pisten und die Weitläufigkeit des Gebiets sorgen für freie Fahrt und nicht allzu großen Andrang an den Liften und in den Bergrestaurants. Auf Corviglia finden sich die Freestyler im „Corviglia Mellow Snowpark“ ein. Wer es lieber ruhiger mag, findet beim „Chillout riding“ optimale Bedingungen. Auf der Piste „Paradiso“ stehen die Natur und der Genuss am Skifahren im Vordergrund.  Auch Freerider kommen hier auf ihre Kosten. Als sehr sicher sind die Tiefschneehänge unmittelbar neben den präparierten Pisten ausgeschrieben und so geht es mal mehr, mal weniger steil durch den Pulverschnee bergab. Natürlich immer begleitet von dem erfahrenen und lustigen Engadiner Skilehrer Dumeng der Ski- und Snowboardschule „Snow and Fun“, der uns neben den besten Abfahrten und ein paar Ski-Tricks auch in die rätoromanische Sprache einweiht. So stoßen wir beim Mittagessen im Bergrestaurant „ Mathis Food Affairs“ mit einem lauten VIVA! an.

Insgesamt gibt es auf Corviglia 15 Bergrestaurants, die allen Ansprüchen, von Pommes bis Kaviar, gerecht werden. Nach dem reichlichen und sehr schmackhaften Essen machen wir uns auf, die letzten Abfahrten in der Sonne zu genießen.

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